
Alet
(Leuciscus cephalus)
| Lokalnamen:
Aitel, Döbel, Weissfisch, Dickkopf |
| Merkmale:
Gedrungener Fisch mit drehrundem Querschnitt und dunkelumrandeten, harten Schuppen. Der Kopf ist dick und breit. Die Afterflosse zeigt einen ausgebuchteten Unterrand (Gegensatz zu Hasel) |
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Vorkommen: Greifensee: mehrere an der Glatt Zürichsee: einzelne bis mehrere Pfäffikersee: mehrere |
| Laichzeit:
April, Mai, Juni, Juli |
| Beisszeiten:
sehr gut: Juni, Juli, August gut: Januar, Mai, September, Oktober, November, Dezember |
| Köder:
Würmer, Leber, Brot, Maden, kleiner Spinner, Kirsche, kleiner Löffel, künstliche Fliege |
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Lebensraum:
Grosse Aletbestände sind für Flüsse typisch, welche abschnittsweise über tiefere Gumpen verfügen. Ws ist eine nur geringe Ansprüche an die Wassergüte stellende Fischart. Die Alet "dominieren" vielfach die übrigen Fische. Wegen seiner grossen Anpassungsfähigkeit wird er au und zu auch in Mündungsgebieten von Seen angetroffen. Alet ernähren sich von Kleintieren und Pflanzen. Magenuntersuchungen zeigten, dass er auch ein Leichräuber sein kann. Man hat ihn deshalb früher zugunsten der Bachforellenbestände dezimiert. Diese Zielvorstellung des reinen Forellenbestandes ist in der ökologischen Denkweise heute zu Recht umstritten. Als Jungfisch lebt der Alet häufig als Friedfisch in Schwärmen, wogegen er im Alter eher Einzelgänger und Räuber wird. |
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